» Neues Jagdgesetz bevormundet Jäger und Landwirte

Brunnenregion, Sinsheim | 8. Februar 2016

FDP-Landtagskandidat Michael Westram tauschte sich mit den örtlichen Jägern aus

Am Montag traf sich der Landtagskandidat der Freien Demokraten, Michael Westram, mit Vertretern der Heidelberger Jägervereinigung aus dem Wahlkreis Sinsheim. Zu Beginn stellten die Jäger die Heidelberger Jägervereinigung vor. Die Hegeringe der Vereinigung strecken sich im Wahlkreis von Sinsheim, über Reichartshausen bis nach Eberbach. Ziel sei vornehmlich die Förderung der frei lebenden Tierwelt im Rahmen des Jagdrechts, unter Beachtung des Natur-, Landschafts-, Umwelt- und Tierschutzes. Zusätzlich sei die Hege und Wiederherstellung ursprünglicher Biotope sehr groß geschrieben.

Herausforderungen bringe das neue Jagd- und Wildtiermanagementgesetz der grün-roten Landesregierung, dass die traditionsreiche Jagd dem Naturschutz unterordne. Das neue Gesetz schränke die Eigenverantwortung der Jäger stark ein. Die Abschaffung der Wildtierfütterung oder die Jagdruhe seien unpraktikabel.

Auch Michael Westram betrachtete das neue Jagdrecht kritisch. Dieses bevormunde nicht nur die 40.000 Jäger im Land, sondern auch die Landwirte. Er finde es schade, dass die Kompetenz und die Funktion der Jäger für den Natur- und Tierschutz durch Grün-Rot in Frage gestellt werde und positionierte sich hierzu klar: „Ich werde mich dafür einsetzen, dass das bevormundende und eigentumsfeindliche grün-rote Jagdrecht wieder durch ein Jagdgesetz mit praktikablen Wildschadensregelungen abgelöst wird. Die in vielen Kreisen schon ausgesetzte Jagdsteuer, sollte endgültig abgeschafft werden.“

Zum Abschluss lobte Westram die ehrenamtliche Arbeit der Jägervereinigung. „Für unsere Gesellschaft ist es wichtig, dass das jagdliche Brauchtum erhalten wird.“