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Weißwurst und Brezeln bei der FDP

Hoffenheim, Sinsheim | 4. Oktober 2017

FDP-Sinsheim-300x223Es ist schon fast zur Tradition geworden, dass am Tag der Deutschen Einheit das politische Oktoberfest der Freien Demokraten aus Hoffenheim und Sinsheim stattfindet. Dies hat sich mittlerweile im Kraichgau herumgesprochen, sodass auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Gäste vor der Gemeindehalle in Hoffenheim eintrafen. Insbesondere die zünftige Verpflegung mit Weißwurst und Brezeln fand bei den Gästen großen Anklang.

Nach der Begrüßung durch den FDP-Ortsvorsitzenden Michael Westram, nahm erstmals der neue FDP-Bundestagsabgeordnete Dr. Jens Brandenburg den obligatorischen Fassbieranstich vor und war auf Anhieb erfolgreich: Es reichten nur drei Schläge. Der Zapfhahn saß, ohne Schaumspritzerei oder Bierverlust.

„Nach einem engagierten Wahlkampf mit großer Unterstützung aus dem Ortsverband habt Ihr Euch das Feiern redlich verdient“, bedankte sich Brandenburg bei den anwesenden Parteifreunden und Gästen. Er freue sich schon jetzt auf viele Veranstaltungen und Gespräche in den kommenden Jahren vor Ort in Sinsheim und Umgebung.

Weniger Stau und Lärm in Hoffenheim

Hoffenheim, Sinsheim | 11. September 2017

FDP-Verkehrspolitiker Haußmann informiert sich über Verkehrslage in Hoffenheim

Der stellvertretende FDP-Landtags-fraktionsvorsitzende Jochen Haußmann und FDP-Bundestagskandidat Dr. Jens Brandenburg haben sich in Hoffenheim über die aktuelle Verkehrslage informiert. Begleitet wurden Sie vom Ortsvorsteher Karlheinz Hess und dem FDP-Ortsvorsitzenden Michael Westram.

Bahnübergang-300x200Erste Anlaufstelle war der Bahnübergang, an dem es wegen langer Schließzeiten der Bahnschranken im Berufsverkehr regelmäßig zu Rückstaus bis in die Bundesstraße B 45 hinein kommt. Die direkte Nähe zum S-Bahnhof und die eingleisige Streckenführung seien ein großes Problem, erläuterte Ortsvorsteher Hess: „Die Schranken schließen bereits, wenn ein Zug aus Zuzenhausen in den Hoffenheimer Bahnhof einfährt. Wenn sich kurz darauf ein Zug aus Sinsheim nähert, bleiben die Schranken einfach unten.“ Vor allem bei Rettungseinsätzen seien die langen Wartezeiten gefährlich, da die Freigabe der Schranken im Ernstfall über lange Telefonketten erfolge. In Zeiten der Digitalisierung müsse sich das dringend ändern, forderte Brandenburg.

Pläne für eine Bahnunterführung liegen seit 2010 in der Schublade, scheiterten aber bisher an der Finanzierung. Auf 10-15 Millionen Euro wurden die Baukosten damals geschätzt. Inzwischen dürften sie etwas höher sein. Der Verkehrspolitiker Haußmann verwies auf das am 21. Juni beschlossene Gesetz zur Änderung des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes, nach dem der maximale Fördersatz des Landes bei Eisenbahnkreuzungsmaßnahmen auf 75% erhöht wurde. Dies könne eine Möglichkeit sein, die Finanzierung doch noch zu ermöglichen. Für den Bau benötigte Grundstücke kauft die Gemeinde bereits auf, wenn sie die Gelegenheit dazu hat.

Die Lärmbelastung war das zweite große Thema des Besuchs. Viele Anwohner am Großen Wald im Nordosten Hoffenheims klagen über starken Autobahnlärm, berichtete Westram. Mit den Autobahnkilometern 604 und 605 der A 6 zwischen den Anschlusstellen Rauenberg und Sinsheim machte er zwei offene Stellen ausfindig, von denen aus sich der Lärm ungebremst über das Tal an den Berghang schiebt. Im Zuge des sechsstreifigen Ausbaus der A6 seien hier keine Lärmschutzmaßnahmen geplant. „Wenn auf der A6 noch mehr Verkehr fließt und weitere Bäume als Lärmhindernis wegfallen, wird sich das eher verschlechtern“, befürchtete Brandenburg.

In einem Schreiben an Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) setzte sich Haußmann dafür ein, im aktuellen Verfahren noch bauliche Maßnahmen wie eine Lärmschutzwand oder Flüsterasphalt zu berücksichtigen. Hermann verweist nun schriftlich auf ein schalltechnisches Gutachten und sieht „keine Notwendigkeit und rechtliche Grundlage, die hier Lärmschutzmaßnahmen auf Kosten des Bundes als Straßenbaulastträger der A 6 rechtfertigen könnten.“ Brandenburg will sich damit nicht zufrieden geben: „Diese Gutachten beruhen auf theoretischen Modellen ohne Messung der tatsächlichen Lärmbelastung. Wir werden die Lärmentwicklung im Blick behalten und den Minister an seine Worte erinnern.“

FDP-Bundestagskandidat besucht OB Albrecht

Sinsheim | 10. August 2017

Albrecht-Brandenburg-225x300Der FDP-Bundestagskandidat  hat sich beim Sinsheimer Oberbürgermeister Jörg Albrecht über aktuelle Themen informiert. Sinsheim bewirbt sich derzeit um einen Zuschuss des Bundes zur Sanierung der Stadthalle, über den Anfang September entschieden werden soll. „Der Zuschuss ist enorm wichtig, um die Finanzierung zu stemmen. Es handelt sich immerhin um ein Großprojekt für Sinsheim mit Strahlwirkung in die Region“, erklärte das Stadtoberhaupt. Für zusätzliche Aufgaben wie die Kinderbetreuung wünscht er sich mehr Unterstützung für die Kommunen.

Beim FDP-Kandidaten stieß er damit auf offene Ohren. Der ländliche Raum benötige dringend mehr Investitionen in die Infrastruktur. „Auch beim flächendeckenden Glasfaserausbau soll der Bund mehr Verantwortung übernehmen“, forderte Brandenburg. Im Gegenzug könne sich der Staat von seinen Anteilen an Post und Telekom trennen. Dafür will er sich persönlich einsetzen.

Terror von rechts – eine unterschätzte Gefahr?

Sinsheim | 6. Juni 2017

Wie gefährlich ist rechter Terror in Deutschland? Diese Frage diskutierten die Sinsheimer Freien Demokraten anlässlich des 10. Jahrestages der Ermordung von Michèle Kiesewetter mit Benjamin Strasser. Er ist Rechtsextremismus-Experte und Mitglied des FDP-Landesvorstands. In Eschelbach stellte der die Arbeit und bisherige Erkenntnisse des NSU-Untersuchungsausschusses im Landtag Baden-Württemberg vor. Strasser war zwei Jahre lang der fachlich zuständige parlamentarische Berater der FDP/DVP-Landtagsfraktion.

Benjamin-Strasser-und-Jens-Brandenburg-300x225Über das Täter-Trio des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) seien inzwischen einige Details bekannt. Mundlos, Zschäpe und Böhnhardt haben sich über mehrere Jahre hinweg in der Thüringer Neonazi-Szene radikalisiert. Sie waren mehrfach im Visier der Behörden und flohen 1998 in den Untergrund, als die Polizei die von Beate Zschäpe angemietete und zum Bombenbau genützte Garage entdeckte.

Mit einem breiten Netzwerk in der rechtsextremen Szene blieb das Trio trotz eines öffentlichen Lebens und einiger Urlaube bis zur Aufdeckung am 4. November 2011 unbemerkt. In dieser Zeit verübten sie mindestens drei Sprengstoffanschläge, die „Ceska-Mordserie“, zahlreiche Banküberfälle und den Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter. In Bekennervideos haben sie sich in rechtsextremen Kreisen damit gebrüstet, ihre nationalistische Ideologie in Taten umzusetzen.

Die Arbeit der Sicherheitsbehörden bewertete Strasser differenziert. Teilweise sei großes Ermittlungsversagen festzustellen. So haben die Ermittlungsbehörden einen extremistischen Hintergrund trotz zahlreicher Hinweise lange nicht für denkbar gehalten oder Todesfallermittlungen im Fall Florian H. zu schnell beendet. Die sehr pauschale Kritik z. B. an der „Soko Parkplatz“ zur Aufklärung des Polizistinnenmordes auf der Heilbronner Theresienwiese sei aber in vielen Teilen unberechtigt. Einem „Scheuklappendenken“ der Ermittler müsse aktiv entgegengewirkt werden, um terroristische Hintergründe in künftigen Fällen früher zu erkennen. Eine bessere parlamentarische Überwachung der Geheimdienste sei auch auf Bundesebene erforderlich.

„Ja, der rechte Terror ist eine unterschätzte Gefahr“, resümierte Strasser. „Die Verfassungsschutzbehörden hatten aufgrund des 11. Septembers 2001 und dem neuen Phänomenbereich des islamistischen Terrorismus das NSU-Trio trotz Fahndung aus den Augen verloren. Zugleich waren die Verfassungsschutzbehörden in Ostdeutschland in den 90er-Jahren nicht optimal aufgestellt. Das darf nicht noch einmal passieren.“ Dass rechtsextreme Gewalt weiterhin aktuell ist, zeige zudem die gerade veröffentlichte Kriminalstatistik: Die Anzahl politisch motivierter Gewalttaten von rechts hat sich in den letzten drei Jahren mehr als verdoppelt. „Nationalistische Ideologien dürfen nicht verharmlost werden“, so Strasser.

Der FDP-Bundestagskandidat in Rhein-Neckar Dr. Jens Brandenburg forderte politische Konsequenzen: „Ob von linken, rechten oder religiösen Fanatikern – eine wehrhafte Demokratie muss Terroristen in die Schranken weisen. Die Sicherheitsbehörden brauchen keine neuen Placebo-Gesetze, sondern eine bessere Ausstattung und Vernetzung.“ So habe auch der Berliner Weihnachtsmarktattentäter Amri die deutschen Behörden mit 14 verschiedenen Identitäten vorgeführt. Anstatt ihn nach geltendem Recht in verlängerte Abschiebehaft zu nehmen, setze der Innenminister bis heute auf „Symboldebatten und Ablenkungsmanöver“.

FDP will Europa besser machen

Sinsheim | 20. Mai 2017

Anfang Mai trafen sich die Freien Demokraten zum Kreisparteitag in Sinsheim auf der Burg Steinsberg. 

FDP-2-300x223Zur Erinnerung an die Gründung der EU legten die Freien Demokraten der FDP Rhein-Neckar den ersten Kreisparteitag des Jahres bewusst auf den Europatag

Gastredner war der FDP-Landesvorsitzende und Europaabgeordnete Michael Theurer. In seiner Rede verdeutlichte Theurer, dass die Freien Demokraten sich klar zu Europa bekennen. Allerdings gäbe es auch einiges zu verbessern. Der Brexit und die schwierige wirtschaftliche Lage in vielen EU-Mitgliedsstaaten stellten die Gemeinschaft vor große Herausforderungen.

Die wichtigsten Ansatzpunkte für eine Verbesserung der EU seien aus Sicht der Freien Demokraten unter anderem mehr Transparenz und Effizienz, verschiedene Geschwindigkeiten bei der europäischen Integration sowie ein gemeinsamer Ansatz für die Außen- und Sicherheitspolitik.

„Das Europäische Parlament soll nach einem einheitlichen Wahlrecht mit staatenübergreifenden Listen und Spitzenkandidaten gewählt werden. Es muss zu einem Vollparlament mit Initiativrecht aufgewertet werden“, verwies Theurer auf das FDP-Wahlprogramm zur Bundestagswahl. Gleichzeitig müsse dabei allerdings das Subsidiaritätsprinzip gewahrt werden.

Trotz des Brexits bleibe die europäische Integration mit 27 Mitgliedsstaaten laut Theurer ein schwieriges Unterfangen. Deswegen wollen die Freien Demokraten es integrationswilligen Staaten erleichtern, gemeinsame Projekte voranzutreiben. „Wenn weitere Schritte der europäischen Integration nicht von allen Mitgliedstaaten mitgetragen werden, wollen wir mehr Gebrauch von den Möglichkeiten der ‚Verstärkten Zusammenarbeit‘ machen, um die Integration mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten voranzutreiben.“FDP-1-300x200

Des Weiteren forderte Theurer die gemeinsame Sicherheitspolitik voranzutreiben. Die Sicherheit in Europa könne aufgrund der globalen Gefahren nicht von einzelnen Mitgliedsstaaten gewährleistet werden. Nur mit einer Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik könne die EU in Fragen globaler Abkommen geeint auftreten und der europäischen Stimme Gewicht verleihen, so Theurer. Dabei müsse die EU-Menschenrechtscharta aber immer respektiert werden.

Zum Abschluss seiner Rede appellierte Theurer nochmal an die Mitglieder: „Es lohnt sich, für Europa zu kämpfen – wir wollen es besser machen!“

Nach der Rede stand noch viel Arbeit an. Insgesamt 35 Satzungsänderungen wurden beschlossen. Ein Marathon in dem bis zum Schluss, bis 23.00 Uhr, vollbesetzten Saal auf der Burg Steinsberg in Sinsheim. Organisiert wurde der Kreisparteitag von der FDP Sinsheim-Kraichgau und Michael Westram. Vor dem Kreisparteitag haben zahlreiche Mitglieder noch an einer historischen Führung entlang der Burg teilgenommen.

Karl-Friedrich von Gemmingen 40 Jahre Mitglied der FDP!

Sinsheim | 15. Mai 2017

MG-der-FDP-1-300x251 Die Ehrung des langjährigen Mitglieds Karl-Friedrich von Gemmingen stand auf der Tagesordnung des vergangenen Kreisparteitags der Freien Demokraten in Sinsheim. Von Gemmingen steht schon seit 40 Jahren fest zur Liberalen Partei und erhielt dafür eine Urkunde des Bundesvorsitzenden Christian Lindner zusammen mit der silbernen Theodor-Heuss-Medaille.

Der extra angereiste FDP-Landesvorsitzende und Europaabgeordnete Michael Theurer verdeutlichte, dass eine lange Mitgliedschaft gerade in diesen schnelllebigen Zeiten eine Ausnahme darstelle. Theurer und der Kreisvorsitzende Alexander Kohl lobten Oberstudienrat von Gemmingen, dass er auch in politischen Höhen und Tiefen zu den Werten seiner freiheitlichen Partei stehe. Karl-Friedrich von Gemmingen sei im gesamten Kreisverband als geschätzter Finanzexperte und hilfsbereiter Ansprechpartner bekannt. Von Gemmingen unterstützte in den vergangenen Jahrzehnten bereits zahlreiche Wahlkampfteams im Wahlkreis Rhein-Neckar mit seinem Know-How als Schatzmeister. Auch dieses Jahr steht von Gemmingen wieder dem Bundestagskandidaten Dr. Jens Brandenburg mit Rat und Tat zur Seite. Außerdem engagiert er sich als zuverlässiger Schatzmeister im Vorstand der FDP Sinsheim-Kraichgau.MG-der-FDP-2-300x211

Grußworte überbrachte auch Michael Westram im Namen der FDP Sinsheim-Kraichgau. „Wir sind froh, dass wir ein solch verdientes Mitglied in unserem Vorstandsteam haben und stets auf seinen Erfahrungsschatz zurückgreifen dürfen“, so der Sinsheimer FDP-Vorstandsvorsitzende Michael Westram.

Neues Jagdgesetz bevormundet Jäger und Landwirte

Brunnenregion, Sinsheim | 8. Februar 2016

FDP-Landtagskandidat Michael Westram tauschte sich mit den örtlichen Jägern aus

Am Montag traf sich der Landtagskandidat der Freien Demokraten, Michael Westram, mit Vertretern der Heidelberger Jägervereinigung aus dem Wahlkreis Sinsheim. Zu Beginn stellten die Jäger die Heidelberger Jägervereinigung vor. Die Hegeringe der Vereinigung strecken sich im Wahlkreis von Sinsheim, über Reichartshausen bis nach Eberbach. Ziel sei vornehmlich die Förderung der frei lebenden Tierwelt im Rahmen des Jagdrechts, unter Beachtung des Natur-, Landschafts-, Umwelt- und Tierschutzes. Zusätzlich sei die Hege und Wiederherstellung ursprünglicher Biotope sehr groß geschrieben.

Herausforderungen bringe das neue Jagd- und Wildtiermanagementgesetz der grün-roten Landesregierung, dass die traditionsreiche Jagd dem Naturschutz unterordne. Das neue Gesetz schränke die Eigenverantwortung der Jäger stark ein. Die Abschaffung der Wildtierfütterung oder die Jagdruhe seien unpraktikabel.

Auch Michael Westram betrachtete das neue Jagdrecht kritisch. Dieses bevormunde nicht nur die 40.000 Jäger im Land, sondern auch die Landwirte. Er finde es schade, dass die Kompetenz und die Funktion der Jäger für den Natur- und Tierschutz durch Grün-Rot in Frage gestellt werde und positionierte sich hierzu klar: „Ich werde mich dafür einsetzen, dass das bevormundende und eigentumsfeindliche grün-rote Jagdrecht wieder durch ein Jagdgesetz mit praktikablen Wildschadensregelungen abgelöst wird. Die in vielen Kreisen schon ausgesetzte Jagdsteuer, sollte endgültig abgeschafft werden.“

Zum Abschluss lobte Westram die ehrenamtliche Arbeit der Jägervereinigung. „Für unsere Gesellschaft ist es wichtig, dass das jagdliche Brauchtum erhalten wird.“

Ein Einwanderungsgesetz soll es regeln

Sinsheim | 22. Januar 2016

Am Mittwoch war der Landtagskandidat der Freien Demokraten, Michael Westram, zu Gast bei Fred Franks Seniorentreff und stellte die Ziele der Freien Demokraten vor. Der Seniorentreff wird bereits seit über 20 Jahren von Fred Frank organisiert und findet wöchentlich im Restaurant des Auto- und Technik-Museums in Sinsheim statt. Nach einer freundlichen Begrüßung, überraschte Michael Westram die Senioren mit selbstgebackenem Kuchen. Den gestärkten Senioren stellte sich Westram anschließend vor und erläuterte die Ziele der Freien Demokraten.

Michael Westram, der in Hoffenheim Ortschaftsrat ist, ging in seiner Rede unter anderem auf die aktuelle Flüchtlingsthematik ein. So lehne er eine grenzenlose Aufnahmebereitschaft genauso ab wie reaktionäre Abschottungsversuche. Deutschland sei ein solidarisches Land. Zur Souveränität des Rechtsstaates gehöre jedoch die Kontrolle, wer auf seinem Gebiet lebt. Diese brauche es zurück.

Westram machte deutlich, dass Kriegsflüchtlinge für die Dauer der Bedrohung in ihrer Heimat humanitären Schutz genießen sollen. Deutschland müsse jedoch das klare Signal in die Herkunftsländer senden, dass man sich bei aller Solidarität das Heft des Handelns nicht aus der Hand nehmen lasse. „Deshalb sollten wir Flüchtlinge dulden, aber vom weitgehenden Asyverfahren ausschließen. Ein Einwanderungsgesetz regelt, wen wir als qualifizierte Zuwanderer und wen wir aus humanitären Gründen aufnehmen wollen“, so Landtagskandidat Westram.

Laut Westram brauche es nicht für alles Gesetze und Bestimmungen. Aber es brauche einen Staat, der seine Kernaufgaben wirksam erfüllt: „Rechtsstaatlichkeit, Sicherheit und Schutz der Freiheit der Bürger. Beste Bildung. Und beste Rahmenbedingungen für Baden-Württembergs Wirtschaft“, fasste Westram zum Abschluss der Rede seine Ziele zusammen.

Im Anschluss fand noch eine lebendige Diskussion statt und Westram tauschte sich mit allen Senioren persönlich im Dialog aus.

Innovationskraft der Jugend wecken

Sinsheim | 3. Oktober 2015

FDP-Landtagskandidat Michael Westram besuchte den Erlebnispark Fördertechnik in Sinsheim

Kürzlich besichtigte Landtagskandidat Michael Westram den Erlebnispark Fördertechnik. Dabei gab Gründer Norbert Axmann einen Einblick hinter die Kulissen des Museums, welches weltweit einzigartig ist. Seit 2012 kann das Museum Erlebnispark Fördertechnik in Sinsheim besichtigt werden. Auf etwa 1.700 Quadratmetern Fläche wird die Bedeutung der Fördertechnik aufgezeigt. Mehr als 100 Anlagen und Geräte, vom Rad bis zur Hightech-Anlage, können besichtigt und in voller Funktion erlebt werden. Dabei darf der Besucher auch selbst die Fördertechnik in Betrieb setzen und aktiv erobern. Die ältesten Museumsstücke sind ein 200 Jahre alter Leiterwagen aus Rumänien und ein gut 100 Jahre alter voll funktionstüchtiger Mühlenaufzug. Die größten Anlagen sind eine Briefsortiermaschine und eine aus den USA stammende komplexe Förderanlage jeweils ca. 20 Meter lang.

Norbert Axmann erläuterte dem Sinsheimer Landtagskandidaten, dass es ihm wichtig sei, die verschiedenen Entwicklungsstufen der Fördertechnik für die Nachwelt zu erhalten. Gleichzeitig möchte Axmann jedoch auch das Interesse von Kindern und Jugendlichen an technischen Berufen wecken. So ist sich der Museumsgründer sicher, dass Deutschland seine noch gute Position im globalen Wettbewerb in Zukunft nur behaupten könne, wenn genügend Nachwuchskräfte gewonnen werden.

Michael Westram lobte die Ziele des Museums: „Es ist toll, dass das Museum mit den ausgestellten Stücken die Innovationskraft der Kinder und Jugendlichen wecken möchte. Die baden-württembergische Kernkompetenz ist Innovation, sowohl im technischen als auch im kreativen Bereich. Diese Innovationen werden in Zukunft aber nur Wachstum generieren und Arbeitsplätze schaffen, wenn unser Nachwuchs sie zu weltmarktfähigen Produkten entwickeln kann. Daher ist die Nachwuchsförderung besonders wichtig.“

Auch die Freien Demokraten setzen sich unter dem Begriff „Blaues Wachstum“ für Fortschritt durch Innovation und Wettbewerb ein. Nach Auffassung der Liberalen betrachtet Blaues Wachstum Innovation und technischen Fortschritt unter Einbeziehung der Aspekte Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Generationengerechtigkeit. Blaues Wachstum stehe dafür, mit kreativen Ideen, mittelstandsfördernden Politikansätzen und lösungsorientierten Investitionen die Realwirtschaft in Schwung zu halten.

„Sichere, saubere und bezahlbare Energieversorgung, moderne Mobilitätssysteme und unternehmerischer Gründergeist sind dafür weitere Voraussetzungen. Dadurch  können Innovationen – sowohl im technologischen Bereich als auch in der Arbeitswelt – generiert werden, die ihrerseits wieder zur Sicherung der Lebensqualität und oftmals sogar zu weltmarktfähigen Produkten führen“, stellte Michael Westram zum Abschluss seines Besuches dar.

FDP verwundert über mangelnde Sachkenntnis von Thomas Funk (SPD)

Sinsheim | 8. November 2014

Die FDP Sinsheim-Kraichgau gratuliert dem SPD-Landtagsabgeordneten Thomas Funk zur Nominierung im Wahlkreis 41 zur Landtagswahl 2016, wundert sich aber zugleich über seine mangelnde Sachkenntnis.

Laut Rhein-Neckar-Zeitung ließ Thomas Funk (SPD) in seiner Bewerbungsrede verlauten, dass die grün-rote Landesregierung in den vergangenen drei Jahren keine neuen Schulden aufgenommen habe. „Herr Funk hat in seiner Abgeordnetenzeit offensichtlich nicht im Landtag gearbeitet, sondern hinter dem Mond gelebt“, so der Vorstandsvorsitzende der FDP Sinsheim-Kraichgau, Michael Westram. „Trotz sprudelnder Steuereinnahmen hat Baden-Württemberg in den letzten drei Jahren keine Schulden ab- sondern aufgebaut. Im Vergleich der Bundesländer nahm Baden-Württemberg 2013 sogar die meisten neuen Kredite auf!“
Ebenso abenteuerlich ist Funks Aussage, dass unter Schwarz-Gelb 15 bis 20 Prozent der Jugendlichen ohne Schulabschluss geblieben seien. „Wir wissen nicht, woher Herr Funk seine Daten hat, sonderlich gut scheint er sich jedoch nicht informiert zu haben. Wir empfehlen ihm einige Studien des Statistischen Bundesamtes. Hier hätte er gesehen, dass die Zahlen komplett falsch sind.“ Die FDP behauptet im Gegenteil sogar, dass man in Baden-Württemberg über Jahre hinweg im Bundesvergleich die geringste Schulabbrecherquote hatte.

„Die FDP ist verwundert über die mangelnde Sachkenntnis von Thomas Funk. Wir hätten von einem hauptberuflichen Landtagsabgeordneten mehr Wissen erwartet. Wir gratulieren ihm zu seiner Nominierung, aber unter diesen Voraussetzungen dürfte eine Wiederwahl schwierig werden“, ist sich Westram sicher.